Schornsteinbrand in Hammoor
Hammoor – Im Esszimmer des Einfamilienhauses in der Straße „Wurth“ in Hammoor brannten noch die Kerzen auf dem Tisch. Draußen schlugen zur gleichen Zeit die Flammen aus dem Schornstein.
Es war 17.25 Uhr, als die Feuerwehren Bargteheide, Hammoor, Todendorf und Tremsbüttel alarmiert wurden. Die erste Meldung verhieß nichts Gutes. Ein Einfamilienhaus sollte in Hammoor brennen. Doch als Amtswehrführer Hans Kunde als einer der Ersten am Einsatzort eintraf, schlugen nur Flammen aus dem Schornstein. Dennoch dauerte es einige Zeit, bis die Atemschutztrupps im Haus den Brandherd ausgemacht hatten.
Bezirks-Schornsteinfegermeister Rainer Schramm-Kailus erklärte: „Der Ölofen ist sicherlich ausgegangen, anschließend voll gelaufen und hat dann offensichtlich noch einmal durchgezündet. Daher wohl auch die Flammen aus dem Schornstein.“ Vom Korb der Drehleiter aus hatte der Fachmann den Schornstein noch einmal überprüft.
„Das Haus bleibt weiter bewohnbar“, sagte Einsatzleiter Kunde, während die Kameraden ihre Gerätschaften wieder zusammen packten. Das Ehepaar (45 und 46 Jahre alt) , dass dort wohnt, wird aber dennoch renovieren müssen. Ein Zimmer ist arg in Mitleidenschaft gezogen worden und auch die anderen Räume im Obergeschoss sind durch die Brandgase und durch Ruß ebenfalls betroffen. Kurios bei diesem Einsatz : Die Kameraden der Wehr Hammoor mussten die 300 Meter vom Gerätehaus zur Einsatzstelle zu Fuß laufen. Mit dem Löschfahrzeug war die Jugendwehr unterwegs.
Bericht/Fotos: Jens Burmester